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OEM-Fertigung & Private Label

Schrittdiagramm eines OEM-Private-Label-Projekts: Spezifikation, Branding, Musterfreigabe, Produktion, Verpackung und Lieferung
Ein OEM-Private-Label-Projekt von der Spezifikation bis zur Lieferung

Viele Kliniken, Händler und Marken in der Haarrestauration kommen an den Punkt, an dem zugekaufte Standardprodukte nicht mehr genügen: Die Klinik möchte Aftercare-Produkte unter eigenem Namen abgeben, der Händler braucht eine Instrumentenlinie mit eigener Kennzeichnung, die Marke will eine Rezeptur, die es so nicht von der Stange gibt. Für diese Projekte bieten wir zwei Leistungsbereiche — getragen von der Fertigung des Teams hinter Bind Pharma in Istanbul.

OEM: chirurgische Instrumente nach Ihren Vorgaben

Wir fertigen Instrumente der FUE- und DHI-Chirurgie nach kundenspezifischen Anforderungen: Stanzen in definierten Durchmessern, Wandstärken und Schneidengeometrien, Implanternadeln in den gewünschten Gauge-Größen, Klingen und Handinstrumente nach Zeichnung oder Referenzmuster.

Zur OEM-Leistung gehören:

  • Spezifikation — gemeinsame Festlegung von Maßen, Werkstoffen, Oberflächen und Toleranzen, dokumentiert in einem Datenblatt, das für alle Folgechargen gilt,
  • Kennzeichnung — Ihre Marke auf Produkt, Etikett und Umverpackung, einschließlich Chargenkennzeichnung nach Ihren Vorgaben,
  • Verpackung — vom neutralen Standardbeutel bis zur vollständig gestalteten Einzelverpackung.

Private Label: Haarpflege unter Ihrer Marke

Der zweite Bereich sind Pflege- und Aftercare-Produkte: Seren, Shampoos, Nahrungsergänzungen und komplette Aftercare-Kits für die Zeit nach der Transplantation. Sie können auf bewährte Bestandsrezepturen zurückgreifen oder eine Rezeptur nach Ihren Anforderungen entwickeln lassen — etwa hinsichtlich Wirkstoffliste, Duftprofil oder Verzicht auf bestimmte Inhaltsstoffe.

Wir begleiten das Projekt über die Formulierung hinaus: Verpackungsdesign, Etikettengestaltung mit den erforderlichen Kennzeichnungsangaben und die Zusammenstellung von Kits, die zu Ihrem Behandlungsprotokoll passen.

Der Projektablauf

  1. Briefing. Sie beschreiben Produktidee, Zielmarkt, gewünschte Stückzahlen und vorhandene Vorgaben (Referenzprodukte, Zeichnungen, Rezepturwünsche).
  2. Spezifikation bzw. Rezeptur. Wir übersetzen das Briefing in ein technisches Datenblatt oder einen Rezepturvorschlag — mit klar benannten Annahmen, die Sie prüfen und freigeben.
  3. Muster. Sie erhalten physische Muster zur Bewertung. Änderungsschleifen sind hier eingeplant; ein Serienstart ohne freigegebenes Muster findet nicht statt.
  4. Produktion. Fertigung der ersten Charge nach freigegebener Spezifikation, mit Dokumentation der relevanten Chargendaten.
  5. Lieferung. Versand nach Incoterms Ihrer Wahl; Folgechargen laufen gegen dieselbe Spezifikation.

Mindestmengen und Zeitrahmen — ehrlich eingeordnet

Mindestbestellmengen hängen vom Produkt ab: Bei Instrumenten bestimmen Werkzeug- und Rüstkosten die Untergrenze, bei Rezepturen die Ansatzgröße der Produktion, bei bedruckter Verpackung die Druckauflage. Pauschale Zahlen wären an dieser Stelle unseriös — realistische Mengen und Lieferzeiten nennen wir Ihnen nach dem Briefing, bezogen auf Ihr konkretes Projekt. Erfahrungsgemäß gilt: Private-Label-Projekte auf Basis bestehender Rezepturen starten deutlich schneller und mit niedrigeren Mengen als vollständige Neuentwicklungen.

Wenn Sie zunächst Standardware unter Herstellermarke beziehen möchten, ist der Großhandel der passende Einstieg. Fachliche Grundlagen zu Aftercare-Sortimenten finden Sie im Themenbereich Haarpflege & Aftercare.

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