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Spenderdichte

Die Spenderdichte ist die Zahl follikulärer Einheiten pro Quadratzentimeter Spenderregion, gemessen vor der Entnahme.

Beschriftetes technisches Diagramm einer FUE-Stanze: Ansatz, Schaft, Lumen, Wandstärke und Schneidkante mit gängigen Kantengeometrien
Aufbau einer FUE-Stanze — die Spezifikationen, die die Schneidleistung bestimmen

Die Spenderdichte ist die Anzahl follikulärer Einheiten in einem bestimmten Bereich der Spenderregion, üblicherweise angegeben als follikuläre Einheiten pro Quadratzentimeter. Sie beschreibt, wie dicht das entnehmbare Haar an Hinterkopf und Schläfen sitzt, und gehört zu den ersten Messungen bei der Planung eines Eingriffs, weil sie die Obergrenze dafür setzt, wie viele Grafts eine Spenderregion sicher liefern kann.

In der Praxis

Die Dichte wird mit einem Densitometer erfasst — einer Handlupe, teils mit Kamera und Software, die über eine markierte Hautfläche gehalten wird, sodass Einheiten in einem bekannten Fenster gezählt werden können. Die Messung erfolgt meist an mehreren Stellen, da die Dichte nicht gleichmäßig ist: Der zentrale Hinterkopf ist typischerweise dichter besetzt als Schläfen- und Ohrrand. Neben der reinen Zählung hält eine gute Erfassung auch die Aufteilung nach Ein-, Zwei- und Mehrhaar-Einheiten sowie das Haarkaliber fest, denn diese Werte prägen die Instrumentenwahl ebenso wie die Dichtezahl selbst.

Warum das für Einkäufer zählt

Der entscheidende Vorbehalt: Dichte und Ausbeute sind nicht dasselbe. Eine hohe Zahl pro Quadratzentimeter erlaubt nicht, alles zu entnehmen — Überentnahme dünnt den Spenderbereich sichtbar und dauerhaft aus, sodass die sichere Entnahme nur ein Bruchteil des Vorhandenen ist. Die Messung selbst schwankt je nach Fenstergröße, gewählten Messpunkten und Person, die zählt; ein einzelner Wert von einer Stelle kann in die Irre führen. Für Ausstattung und Beschaffung wirkt Dichte in mehrere Richtungen: Eine dichtere Spenderregion bedeutet mehr Entnahmen auf gleicher Fläche, was den Wert einer sauberen Schneidleistung für eine niedrige Transektionsrate erhöht. Auch das Kaliber und der Einheitenmix aus der Densitometrie zeigen, welche Stanzendurchmesser eine Klinik tatsächlich braucht — Details dazu sammelt der Bereich FUE-Stanzen.